Verpackungen: Pawi baut Werk in Singen aus

Die Nachfrage nach Kartonhüllen steigt. Das neue Pawi-Werksgebäude erhält 1'100 Quadratmeter an Photovoltaikpaneelen.

8.09.2022
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Pawi-Werk im deutschen Singen | Bild: PD Pawi
  • verpackung
  • industrie
In Deutschland übersteigt die Nachfrage nach Kartonverpackungen derzeit das Angebot (mehr dazu: hier). Da kommt der Erweiterungsbau der Winterthurer Pawi Gruppe am deutschen Produktionsstandort Singen zur richtigen Zeit.
Der Ver­pa­ckungs­spe­zia­list rea­giere da­mit «auf die ak­tu­ell enorm stei­gen­de Nach­fra­ge nach nachhaltigen Verpackungen aus Papier und Karton». Spatenstich für den neuen Werksteil war im Frühling, gekostet hat das Gebäude 1,75 Millionen Euro. Mit dem Erweiterungsbau schafft Pawi Packaging eine zusätzliche Lagerfläche für rund 3´200 Paletten für Roh- und Fertigwaren.
In der kurzen Bauzeit wurde auch das Dach auf einer Fläche von 1'100 Quadratmetern mit Photovoltaikanlagen bestückt – zusätzlich zu den bereits vorhandenen 2'200 des Werkes. Damit werden CO2-Emissionen in der Grösse von 195´000 kg pro Jahr vermieden.

Vor 60 Jahren in Winterthur gegründet

Die Pawi Gruppe beschäftigt in Singen rund 75, am Hauptsitz in Winterthur 200 Personen. 2021 erzielte sie einen Umsatz von 56,5 Mio. Euro.
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Pawi-Schauwagen in den 1970er-Jahren | Bild: PD Pawi

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