Aproz reduziert dank Fernwärme Klimagase um 95 Prozent

Ein neues Holzheizkraftwerk im Wallis deckt mehr als drei Viertel des Wärmebedarfs der Migros-Getränkherstellerin ab.

9.02.2023
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Abfüllwerk der Aproz Sources Minérales SA | Bild: PD Migros
Der Hauptbetrieb der Migros-Tochter Aproz Sources Minérales SA im Walliser Rhone-Tal hat seine Treibhausgasemissionen der Getränkeherstellerin um 95 Prozent reduziert. Grund ist laut einer Medienmitteilung des Detailhändlers der Anschluss an das Fernwärmenetz der Ecoenergie Valais AG.
In dessen Zentrum steht ein neues Holzheizkraftwerk in der Gemeinde Vétroz. Dort wird aus regionalem Altholz, Holzabfall und Restholz aus den nahegelegenen Wäldern Strom und Wärme gewonnen.

CO2-freie Produktion

Mit der Fernwärme könne Aproz mehr als 75 Prozent der benötigten Wärmeleistung abdecken. Eine im letzten Jahr errichtete Wärmerückgewinnungsanlage liefere weitere 15 Prozent aus der Abwärme von Kompressoren und Rauchgas. Insgesamt seien die Treibhausgasemissionen der Getränkeherstellerin um insgesamt 95 Prozent reduziert worden.
Aproz feiere deshalb einen «Meilenstein auf dem Weg zur CO2-neutralen Produktion».
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