Migros führt Jowa, Bischofszell und Aproz stärker zusammen

Die drei M-Produktionsgesellschaften sollen auch gegen aussen als «Fresh Food & Beverage Group» laufen.

24.08.2022
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Eistee-Produktion in Bischofszell   |   Bild: PD
Die Migros führt drei Haupt-Produktionsbetriebe zusammen: Aus der Backwaren-Tochter Jowa, dem Getränke- und Fertiggerichte-Hersteller Bischofszell Nahrungsmittel und den Aproz-Mineralquellen wird die «Fresh Food & Beverage Group». Der Wechsel erfolgt schrittweise ab Januar 2023.
Dies meldet das «St. Galler Tagblatt» unter Berufung auf eine Migros-Mitteilung an Geschäftspartner. Danach soll die Jowa im Januar umfirmiert werden, im Juni folgt die Bina, während Aproz den eigenen Namen behält.

«Geeintes Unternehmen»

In der «FFB-Group» sollen die drei Firmen als «geeintes und starkes Schweizer Unternehmen» auftreten: «Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit diesem Zusammenschluss Bedürfnisse von Kunden und Geschäftspartnern gleichermassen besser aus einer Hand bedienen können», zitiert das «Tagblatt» aus der Mitteilung.
Ganz revolutionär ist der Schritt allerdings nicht: Die Migros-Industrie hat jetzt schon die Einheit «FFB Group», welche mit 4'600 Angestellten rund 6'000 Produkte in den Segmenten Brot & Backwaren, Convenience, Ultrafrische und Getränke herstellt; Aproz, Bina und Jowa sind da auch schon eingeordnet.
Es geht aber offenbar um eine stärkere Vereinheitlichung – auch gegen aussen. Der Umsatz der heutigen «FFB Group» betrug letztes Jahr 1,44 Milliarden Franken.
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