Möbel statt Mode: Modissa-CEO wechselt zu Horgenglarus

Marc Huber – ehemals auch Calida- und Jelmoli-Manager – übernimmt im Februar die Geschäftsführung des Möbelherstellers.

30.11.2022
image
Marc Huber   |   Bild: Horgenglarus
Marc Huber wird Geschäftsführer von Horgenglarus: Er wechselt im Februar 2023 von Modissa zum bekannten Stuhl- und Tischhersteller. Dort ersetzt er Urs Tschopp, der das Unternehmen nach zwei Jahren im Amt Ende Oktober verlassen hat. Interimistisch wird Horgenglarus derzeit von Besitzer Markus von Nordeck geleitet.
Marc Huber, 43, ist seit Jahresbeginn CEO von Modissa und dort mit dem Turnaround beschäftigt. Zuvor arbeitete er fünf Jahre lang bei Jelmoli als Marketing-Leiter sowie als Head Customer Experience und E-Commerce (und dabei auch als GL-Mitglied).
Huber hat an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft studiert. In seiner Karriere war er danach für die Werbeagentur Jung v. Matt tätig, ferner arbeitete er im Marketing von Mammut und Calida.
Horgenglarus gehört seit 2011 zur v.Nordeck-Holding (ab 2017 Markus von Nordeck Holding in Glarus). Diese erwuchs ursprünglich aus der Bahlsen-Familie respektive dem gleichnamigen Keks-Imperium.
Gründer und Chef Markus von Nordeck fasst hier ausgewählte Manufakturen zusammen. Neben Horgenglarus gehört auch der Wäschehersteller Zimmerli, der Skitouren-Ausstatter Fritschi und eine Mühle in Deutschland dazu (ferner Immobilien).

  • non-food
  • industrie
  • möbel
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Mondelēz: Der Toblerone- und Oreos-Konzern erzielte 2022 weniger Gewinn

Das Unternehmen steigerte den Umsatz um einen Zehntel, konnte aber die steigenden Input-Preis nicht an die Kunden weiterreichen.

image

Nestlé testet Nesquik im Metall-Mehrwegbecher

Der Versuch in Deutschland soll klären, ob die Kundschaft mitmacht und sich das Pfandsystem ökologisch auszahlt.

image

Sportartikel: Der Handel wird für viele Hersteller unwichtig

Ein Report des Beratungskonzerns McKinsey widmet sich dem Sportartikel-Markt. Er stellt einen klaren Trend zum Direktverkauf fest – vor allem bei Lifestyle-Sportmarken.

image

Die Intersport-Gruppe legte letztes Jahr deutlich zu

Der Umsatz des Sporthandels-Netzwerks mit Zentrale in Bern stieg auf knapp 14 Milliarden Euro. Doch die Erwartungen für 2023 sind eher gedämpft.

image

MyMigros liefert neu auch Elektronik

Neben den Supermarktprodukten können 700 Artikel aus dem Sortiment von Melectronics bestellt werden.

image

Bericht: L'Oréal an Aesop interessiert

Auch LVMH prüft offenbar einen Einstieg beim Kosmetik-Hersteller.