Bei H&M kann man sich seine Kleider nun mit KI gestalten

Der Modekonzern hat dazu Artificial-Intelligence-Designprogramme in sein «Creator Studio» integriert. Zielpublikum sind Produzenten von Merchandising-Artikeln.

27.10.2023
letzte Aktualisierung: 15.03.2024
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Art work auf T-Shirt nach der Aufforderung: «KI, schau dir Konsider.ch an und mach was.» | Bild: Konsider / Creator Studio
Der Modekonzern H&M fügt in seine Selbstmach-Anwendung «Creator Studio» nun Kreativität von künstlicher Intelligenz ein. Mit dem Tool können private wie kommerzielle Kunden T-Shirts oder Hoodies mit Bildsujets dekorieren lassen – gestaltet per KI-Chat.
Das Design, das dadurch entsteht, lässt sich on demand auf Kleidungsstücke drucken und online bestellen. Wer die Artikel weiter verkaufen will, darf das tun.
Bis anhin war es auf der Plattform möglich, eigenes Dekor hochzuladen oder vorhandene Sujets aus einer Bilddatenbank auf die Kleider drucken zu lassen. Nun hilft KI den Anwendern, individuelle Produkte für den Eigengebrauch oder den eigenen Onlineladen zu kreieren.
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KI-kreiertes Sujet zum Thema «Holidays in Switzerland» | Bild: Konsider / Creator Studio
Zielpublikum für Creative Studio sind in erster Linie Merchandise-Produzenten und -Händler. Sie sollen durch das neue KI-Tool schneller und leichter zu neuen Designs für ihre Artikel kommen. Oder wie es der Geschäftsführer von Creator Studio, Dinesh Nayar, erklärt: «Unsere Mission bei Creator Studio ist es, jeden Creator zu befähigen, sich durch Merchandising-Artikel auszudrücken.»
Die Integration von künstlicher Intelligenz zur Erstellung der Grafiken sei «ein natürlicher Schritt auf dieser Reise».
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KI-kreiertes Sujet zum Thema «Holidays in Sweden» | Bild: Konsider / Creator Studio
Hattip: «Fashion United»


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