Spielwaren: Mattel schliesst Schweizer Gesellschaft

Der hiesige Markt wird jetzt von der Europazentrale aus betreut.

25.02.2024
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Mattel-Produkt Barbie  |   Bild: PD
Es ist bekanntlich ein allgemeiner Trend, dass die Vertriebs-Gesellschaften für den deutschen Sprachraum oder für Zentraleuropa zusammengefasst werden – mit der Folge, dass die Schweiz keine eigene Ländergesellschaft mehr hat.
Der nächste Fall kommt aus dem Spielwaren-Bereich: Der US-Riese Mattel hat seinen hiesige Tochterfirma geschlossen, von der aus bislang Grosskunden betreut wurden. Die Mattel AG in Köniz bei Bern fungiert nun im Handelsregister als «Mattel AG in Liquidation» – die Gesellschaft befindet sich in Auflösung.
Und wie die «Berner Zeitung» recherchierte, erhielten die Angestellten die Kündigung; es waren knapp zehn an der Zahl.
Die Pressestelle von Mattel in Deutschland betonte gegenüber der BZ, dass der Konzern die Mitarbeiter «während der gesamten Übergangsphase fair, respektvoll und mit grosser Empathie behandelt» habe.
Die hiesigen Grossabnehmer werden nun von der Europazentrale in den Niederlanden aus betreut; für kleinere Händler wiederum ist die Zwischenhändlerin Max Bersinger AG in St. Gallen zuständig.
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