Tanken, Essen, Einkaufen in Spreitenbach

Migrol, Migrolino und Vapiano haben im Aargau die «erste Tankstelle mit Freizeitzone» eröffnet. Weitere Standorte sind in Planung.

22.03.2024
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Die drei CEOs von der Tankstelle: Enrico Sodano (Vapiano), Andreas Flütsch (Migrol), Lorence Weiss, (Migrolino). | Bild: MGB
Die Nachfrage nach Benzin und Diesel sinkt, der Bedarf an E- Ladestationen steigt. Die kann man – anders als die Zapfsäulen – aber auch privat in der Garage oder allgemein auf Parkplätzen aufstellen.
Dieser Konkurrenz begegnet Migrol mit einem neuen Konzept, das aus der Tankstelle eine Freizeitzone machen soll, wo die Kundschaft mehr kann als nur das Auto betanken. Kurz: Migros macht gemeinsame Sache mit einer anderen Migros-Tochter und einem Systemgastronomen.

Migros-Prinzip 3 für 1

Ab sofort gibt es, wie schon letzten Sommer von Konsider angekündigt, in Spreitenbach nun «All in One», oder, gemäss dem Motto des Mutterhauses Migros: 3 für 1. Das heisst Strom und Benzin von Migrol, Lebensmittel im Migrolino und italienische Gastronomie nach dem Fast-Casual-Prinzip von Vapiano. Der Name passt, va piano ermahnt auf italienisch runterzuschalten.
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«Foodcourt» neben Migrolino in Spreitenbach  |  Bild: PD
Tankstellenbetreiber müssten sich neu erfinden, erklärt Migrol CEO Andreas Flütsch zum neuen Konzept. Und: «Wir investieren bereits in den Ausbau von leistungsstarken E-Ladestationen und planen gemeinsam mit der Migros, schweizweit das Netz auf 2000 Stationen auszubauen.» Damit liefere man eine Antwort auf die veränderten Bedingungen und Kundenbedürfnisse.
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