Coop: In allen Backwaren nur noch Bio-Palmöl

Für Eigenmarken-Teige kommt ausschliesslich zertifiziertes Bio-Suisse-Palmöl aus der Elfenbeinküste zum Einsatz. Wenn überhaupt.

5.09.2022
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Palmöl-Früchte  |  Bild: Nanang Sujana / CIFOR / Flickr CC
Coop hat ein Projekt zur Beschaffung von nachhaltigem Bio-Palmöl in transparenten Lieferketten umgesetzt. Das bedeutet, dass die Genossenschaft ab sofort bei allen Teigen und frischen Backwaren des Eigenmarken-Sortiments auf konventionelles Palmöl verzichten kann.
Zuvor schon setzte Coop bei Lebensmitteln der Eigenmarke Bio Suisse zertifiziertes Palmöl ein – sofern das Palmöl nicht ohnehin durch andere Öle und Fette ersetzbar war.

160 Kleinbauernfamilien

Nun hat der Grossverteiler ein Projekt zur transparenten Beschaffung von Bio-Suisse-zertifiziertem Palmöl aus der Elfenbeinküste umgesetzt.
Mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und lokalen Partnern wurde eine entwaldungsfreie Lieferkette für Bio-Palmöl aus der Elfenbeinküste aufgebaut. Coop stellt damit die Rückverfolgbarkeit des Palmöls sicher.
  • Zum Thema: FiBL, Projekt «Bio-Palmöl aus Afrika - Bio Suisse-zertifiziertes Palmöl von Kleinbauern aus der Elfenbeinküste».
Zugleich, so die Mitteilung, ermöglicht Coop die nachhaltige Produktion des Palmöls und unterstützt rund 160 Kleinbauernfamilien vor Ort bei der Zertifizierung.
Nun kann Coop beim gesamten Teig- und Frisch-Backwaren-Sortiment auf konventionelles Palmöl verzichten. Bei all diesen Produkten gilt ab sofort: entweder zertifiziertes Bio-Palmöl – oder einheimische Öle und Fette.
Auch bei frischen Backwaren wie Törtli, Wähen, Donuts im Offenverkauf und Kuchen verzichtet Coop vollständig auf Palmöl und ersetzt es durch Sonnenblumen- oder Rapsöl.
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