Schwedische Hero-Fabrik könnte an Arla Food gehen

Hero tritt ein Werk im südwest-schwedischen Götene ab. Interessent ist der Molkereiriese Arla Foods, mit dem der Schweizer Convenience-Food-Konzern bereits zusammenarbeitet.

25.01.2024
image
Hero in Lenzburg
Der Schweizer Lebensmittelhersteller Hero ist in einer Abbauphase. So wird das Werk in Lenzburg auf Ende des Jahres geschlossen. Aber auch im Ausland baut Hero derzeit ab. In Schweden betreibt Hero unter dem Label Semper eine Fabrik in Götene, die vor allem Säuglingsnahrung und Haferschleim herstellt. Im Werk sind 190 Personen beschäftigt.
Der dänische Molkereigigant Arla betreibt in der südwestschwedischen Ortschaft ebenfalls eine Molkerei und hat deshalb Interesse an der Hero-Fabrik, wie «Just Food» schreibt. Dabei möchte das Unternehmen die Fabrik und die Anlagen übernehmen.

Hero stösst Fabriken ab

Das Arla-Werk produziert Käse und Streichbutter, die beiden Unternehmen nutzen bereits heute Anlagen gemeinsam.
Hero hatte bereits im August sein Semper-Geschäft mit glutenfreien Produkten abgestossen und an Dr. Schär verkauft. Dabei handelte es sich um die Knäckebrotfabrik von Hero in Korsnäs.
  • food
  • industrie
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Lindt & Sprüngli: Rochade in der Konzernleitung

Ana Dominguez wird Chefin für die Region Nordamerika.

image

Valora meldet starkes Wachstum

Vor allem im Grosshandel mit Laugenbackwaren schaffte der «Foodvenience»- und Gastro-Konzern ein deutliches Plus.

image

Emmi: Umsatz stagniert unterm Strich

Der Luzerner Milchverarbeiter konnte im letzten Jahr dabei seine Rentabilität spürbar verbessern

image

Ramseier Suisse konnte Verkaufsmenge steigern

Der Umsatz des Getränkeproduzenten stieg letztes Jahr um 4 Prozent. Ein grosses Thema für 2024: weniger Zucker.

image

Ein saurer Tropfen für die grossen Wein-Länder

Volle Lagerbestände, kantige Kunden, ein Trend zu billigeren Angeboten: Der Export von Weinen war letztes Jahr eine herbe Sache.

image

Pistor investierte 34 Millionen in Logistik-Ausbau

Das Grosshandels-Unternehmen muss stetig wachsende Bestellmengen bewältigen. Letztes Jahr lieferte es rund 119'000 Tonnen aus.