Fenaco: Rückläufiger Umsatz, tiefere Margen

Der Agrarkonzern spürte 2023 sowohl Preis- als auch Kostendruck.

15.05.2024
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Produktion beim Fenaco-Betrieb Ramseier  |  Bild: PD
Die Fenaco erzielte 2023 einen Nettoerlös von 7,54 Milliarden Franken. Dies war ein Rückgang um 6,5 Prozent. Rückläufig waren die Erlöse in den Geschäftsfeldern Agrar und Energie, derweil sich die Lebensmittelindustrie und der Detailhandel positiv entwickelten.
Der Umsatz 2023, so die Mitteilung, ist immerhin der zweithöchste in der Konzerngeschichte. Das Betriebsergebnis (Ebit) war kostenbedingt ebenfalls rückläufig: Es erreichte 107 Millionen Franken nach 138 Millionen Franken im Vorjahr.
«Eine herausfordernde Marktsituation mit schwächelnder Nachfrage bei zugleich stark gestiegenen Kosten prägten das Geschäftsjahr 2023 der Fenaco», so die Erläuterung im Communiqué zum Jahresbericht: «Volatile Rohstoffmärkte, ein verregnetes Frühlingsgeschäft in den Landi Läden und unterdurchschnittliche Ernten forderten die Genossenschaft heraus.»
Am Ende lag das Unternehmensergebnis der Genossenschaft mit 97 Millionen Franken über dem Vorjahr (2022: 52 Millionen). Dahinter stehen gute Finanzerträge wegen des gestiegenen Zinsniveaus und der Wegfall von Sondereffekten.
Rückläufig war auch die Zahl der Mitarbeiter – sie sank von 11'500 auf 11'316.
Fenaco: Geschäftsbericht 2023

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