Franke: Ein Viertel mehr Umsatz mit Kaffee-Automaten

Die Covid-Krise bremste den Absatz von Kaffeemaschinen für Büro und Gastro offenbar nur kurz.

20.05.2022
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Bild: PD
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Die privat gehaltene Artemis Holding gibt nur wenige Zahlen bekannt. Der neuste Bericht des Mischkonzerns mit den grossen Tochterfirmen Feintool (Technologie) und Franke (Küchen) gibt aber ein Indiz für die Entwicklung im Bereich der Kaffee-Vollautomaten. Denn laut den Daten zum Geschäftsjahr 2021 konnte der Bereich Franke Coffee Systems deutlich zulegen.
Konkret erzielte der Hersteller von Kaffeemaschinen für Gastro, Gewerbe und Industrie im letzten Jahr ein organisches Wachstum von 23,9 Prozent. Dies, obwohl der Bereich in den ersten Monaten noch schwer unter der Pandemie respektive unter der Drosselung des weltweiten Foodservice-Marktes gelitten hatte.
Überproportional gesteigert habe sich dabei auch der Betriebsgewinn – Franke Coffee Systems erzielte einen Ebit-Anstieg von zwei Dritteln.
Die Umsätze des Lieferanten von Kaffee-Voll- und Halbautomaten sowie von traditionellen Espresso-Maschinen liegen damit also bei gut 250 Millionen Franken. Franke Coffee Systems beschäftigt rund 650 Personen.
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