Inflation: Deutlicher Anstieg der Lebensmittel-Preise

Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Schweizer Food-Preise im Februar um 6,5 Prozent höher.

6.03.2023
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Bild: Eduardo Soares on Unsplash von: on Unsplash
Die Schweizer Inflation stieg im Februar 2023 im Vergleich zum Januar um 0,7 Prozent. Gegenüber dem Februar 2022 betrug die Teuerung 3,4 Prozent. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik hervor.
Der Anstieg des Landesindex der Konsumentenpreise um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat sei auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, so das BfS – unter anderem auf die höheren Preise für Flug- und Pauschalreisen sowie für die Parahotellerie.
Die Preise für Wohnungsmieten stiegen ebenfalls, gleich wie jene für das Benzin. Andererseits sanken die Preise für Heizöl, ebenso wie jene für Beeren und neue Automobile.
Auffällig ist, dass gewisse Alltags-Güter deutlich teurer wurden. Die Kategorie «Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke» stieg im Februar um 1,1 Prozent gegenüber dem Januar; und verglichen mit dem Februar 2022 lagen die Werte hier um satte 6,5 Prozent höher.
Bei den alkoholischen Getränken war der Anstieg mit 2,2 Prozent (Jahresinflation) deutlich gemässigter.
Ebenfalls überdurchschnittlich stiegen die Preise für Bekleidung und Schuhe: Hier erreichte die Jahresinflation 3,8 Prozent.
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