Kaspar Niklaus wird Chief Operations Officer von Zur Rose

Der ehemalige de Sede-, Valora- und Coop-Manager leitet beim Medikamenten-Digital-Händler ab sofort Logistik, Distribution und Beschaffung.

1.11.2022
image
Kaspar Niklaus  |  Bild: de Sede
Der Medikamenten-Händler Zur Rose hat Kaspar Niklaus zum neuen Chief Operations Officer ernannt; er wird damit auch Mitglied der Konzernleitung. Niklaus ersetzt per sofort Bernd Gschaider, der die Zur Rose-Gruppe verlassen hat, um sich beruflich neu zu orientieren, so die Mitteilung aus Frauenfeld.
Kaspar Niklaus, 54, arbeitet bereits seit April 2022 bei der Zur-Rose-Gruppe: Als Chief Transformation Officer leitete er die Integration der Marke Medpex. Nun will das Management unter seiner Leitung Procurement und Supply Chain zusammenführen.
Niklaus ist ein bekannter Name in der Retail-Branche. Vor seinem Wechsel nach Frauenfeld leitete er die Geschäftsleitung des Pharmahandelsunternehmens Phoenix Schweiz. Bekannt wurde er als CEO von de Sede – er übernahm den Edelmöbel-Hersteller aus dem Aargau nach der Insolvenz der Muttergesellschaft 2012 und führte die Marke weiter.
In seiner Karriere arbeitete er auch in der Unternehmensorganisation der Migros, als COO von Coop City, als CEO von Coop Bau + Hobby (heute Jumbo) sowie 2008 bis 2011 als CEO des Retailgeschäfts von Valora, zuständig für die Kiosk- und Convenience-Betriebe in Deutschland, die Schweiz und Luxemburg.
«Wir freuen uns, mit Kaspar Niklaus eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit als neuen Chief Operations Officer gewonnen zu haben», kommentiert Zur-Rose-CEO Walter Hess die Wahl: «Mit seinem beeindruckenden Leistungsausweis und branchenspezifischen Know-how können wir der Dynamik unserer Märkte begegnen und die Optimierungspotenziale aus Procurement und Supply Chain noch gezielter vorantreiben und realisieren.»
  • e-commerce
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Galaxus plant Logistik-Hub in Süddeutschland

Die Ausbau-Möglichkeiten in der Schweiz scheinen langsam zu eng für das Online-Warenhaus.

image

Alfies: Supermarkt-Artikel plus Spezialitäten

Die Schweiz hat einen neuen Quick-Delivery-Player. Alfies aus Österreich wagt im Raum Zürich den ersten Schritt ins Ausland.

image

Galaxus: Deutlich höhere Nachfrage nach Velo-Produkten

Insgesamt verkaufte das Online-Warenhaus letztes Jahr rund 15 Prozent mehr Sportartikel.

image

On verkauft sich jetzt auch über Zalando

Der Zürcher Sportartikel-Hersteller erhält damit Zusatz-Präsenz in 22 Märkten.

image

Schätzung: Amazon entzieht dem Schweizer Detailhandel 1,1 Milliarden Umsatz

Der US-Konzern konnte seine Umsätze hierzulande deutlich steigern: Dies kalkulieren die Berater von Carpathia.

image

Ricardo: Alltagsgüter verdrängen Luxus

Im vergangenen Jahr engagierten sich deutlich mehr Anbieter und Kunden auf dem Online-Marktplatz; die Zahl der verkauften Artikel stieg aber weniger steil.