Mövenpick verkauft in Deutschland auch Kuchen

Es ist ein Lizenzgeschäft: Die Schweizer Fine-Food-Marke bezieht Gebäck von der Grossbäckerei Kuchenmeister.

1.09.2022
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Zum Kaffee gibts Kuchen: Jürgen Hermann, CEO von Mövenpick Fine Foods | Bild: PD Mövenpick
Mövenpick ist längst zu einer reinen Marke geworden. Kaum ein Artikel wird noch selber produziert. Glacé kommt von Froneri, einem Joint-venture von Nestlé und R&R. Mövenpick-Joghurts in Deutschland stellt Schwartau her. Der Kaffee wiederum ist ein Produkt der Rösterei Darboven.
Seit neuestem werden in Deutschland auch Cakes aus der Grossbäckerei Kuchenmeister unter dem Label Mövenpick Fine Foods vertrieben – und zwar die Klassiker Zitrone und Marmor.
Die Rührkuchen komplettieren den Mövenpick-Tisch für den Nachmittagskaffee, der neben Kaffeesorten bereits mit Bisquits, Pralinen und Cookies bestückt ist.
In Planung seien zusätzlich Mini-Cakes zum Mitnehmen. All dies berichtete Jürgen Hermann, der CEO der Mövenpick Holding in Baar, dem Fachportal «Lebensmittelpraxis». Ferner seien bald auch neue Kaffeekapseln vorgesehen.
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Werbung für die neuen Cakes auf Litfasssäule | Bild: PD Mövenpick
Mövenpick ist gut in Form. 2021 sei ein «Hammerjahr» gewesen, verkündete Jürgen Hermann im Frühling. In der Folge soll die Werbepräsenz ausgebaut werden, unter anderem auf Litfasssäulen. Diese tragen seit neuestem auch Werbung für die Mövenpick-Cakes.
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