Nestlé: 100 Millionen für Kaffeefabrik in Vietnam

Die Produktion soll vor allem auch die lokale Nachfrage im südostasiatischen Land selbst decken.

11.01.2024
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Die Nestlé-Fabrik im südvietnamesischen Tri An. Bild: ZVG.
Nestlé investiert 100 Millionen Dollar in seine Kaffeefabrik in der Provinz Đồng Nai in Vietnam. Damit wolle man die lokale, aber auch die internationale Nachfrage decken. «Die Investition wird dem Unternehmen helfen, die wachsende lokale und internationale Verbrauchernachfrage nach hochwertigem Kaffee zu befriedigen», schreibt Nestlé in einer Mitteilung
Die Fabrik in Tri An liefert Produkte von Marken wie Nescafé, Nescafé Dolce Gusto und Starbucks in mehr als 29 Länder auf der ganzen Welt.
Nestlé hat seit 2011 bereits rund eine halbe Milliarde Dollar in diese Anlage investiert. Der Konzern betreibt sechs Fabriken in Vietnam, die sich auf die Produktion von Kaffee, Kakao-Malz-Getränken, Kochhilfen und Wasser spezialisiert haben.

Nestlé in Vietnam

Der grösste Lebensmittelhersteller der Welt pflegt eine reiche Tradition mit dem Land Vietnam. Das südostasiatische Land mit rund 100 Millionen Einwohnern und einer boomenen Wirtschaft ist der zweitgrösste Kaffee-Exporteur der Welt. Nestlé kauft für rund 700 Millionen Dollar pro Jahr Kaffee in Vietnam ein und ist damit der grösste Kaffeeabnehmer des Landes. Das Unternehmen aus Vevey ist seit fast drei Jahrzehnten in dem Land präsent und beschäftigt derzeit rund 3 000 Mitarbeiter.

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