Nestlé eröffnet 340-Millionen-Fabrik in Mexiko

Das zentralamerikanische Land wird für den Schweizer Konzern zur Nummer 1 in Kaffee-Produktion.

20.07.2022
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Frauen erwünscht: Arbeiterinnen des neuen Nestlé-Werks in Veracruz   |   Bild: PD Nestlé
Der mexikanische Staatspräsident Manuel López Obrador eröffnete dieser Tage die grösste und modernste Werk zur Kaffeverarbeitung von Nestlé. Der Bau in der Hafenstadt kostete umgerechnet 340 Millionen US-Dollar – und er bringt Mexiko auch konzernintern nach vorne: Nun ist der Staat der wichtigste Kaffeestandort von Nestlé, vor den traditionellen Anbau-Ländern Brasilien und Vietnam.
Ursprünglich kleiner geplant – mit einem Budget von 154 Millionen Dollar –, hat Nestlé das Bauprojekt seit dem Baustart 2018 um eine zweite Etappe aufgestockt; auch wird die Nescafé-Fabrik nun für weitere Marken wie Nespresso, Taster’s Choice, Dolce Gusto oder Reserva Mexicana produzieren.

1'200 Angestellte

Insgesamt will Nestlé jährlich 40'000 Tonnen an ungeröstetem Kaffee in Veracruz verarbeiten, mehrheitlich geerntet in Mexiko. Das Werk wird nach Angaben des Konzerns 1'200 Personen direkt und 12'000 Menschen indirekt beschäftigen, wobei sich der Schweizer Konzern explizit zum Ziel setzt, dass mindestens die Hälfte des Personals weiblich ist.
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