Velocorner fährt ins Ausland

Die Bike-Plattform aus Murten will nach Deutschland, Österreich und Italien expandieren.

21.07.2022
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Screenshot der Homepage von Velocorner.
Zu den diskreten Erfolgsgeschichten des Schweizer E-Commerce zählt der Velocorner: Die Plattform, gegründet 2018, konzentriert sich voll aufs Fahrrad-Geschäft und wurde damit zu einer Anlauf-, Verkaufs- und Präsentations-Stelle für den Fachhandel.
Momentan suchen knapp 28'000 Bikes per velohandel.ch eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer, angeboten von Privatpersonen wie auch von rund 350 Velohändlern.
Ursprünglich lanciert von Ciril Stebler und Mario Friedli, zwei ehemaligen Angestellten von Scout24, hat Veloscout inzwischen auch den TCS an Bord: Der Verband gab im März bekannt, dass er sich am grössten Velo-Marktplatz der Schweiz beteiligt.
Nun plant das Unternehmen mit Sitz in Murten den nächsten Schritt: Wie Mitgründer und CEO Ciril Stebler gegenüber dem Wirtschaftsmagazin «Forbes» in Österreich sagte, soll die Idee auch in Italien, Deutschland und Österreich ausgerollt werden – über ein Franchise­modell mit finanzieller Beteiligung von lokalen Partnern der Fahrradbranche.
Man sei derzeit in diesen Ländern in Gesprächen und Verhandlungen, so Stebler auf Anfrage – wobei er allerdings der Überzeugung sei, dass eine Markterschliessung dort ausschliesslich über einen starken, nationalen Partner funktionieren wird.
  • Zum Thema: City-E-Velos überholten 2021 die Strampler

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