100 Prozent sauberer Kakao, 100 Prozent klimafreundliches Bier

Zwei ESG-Meldungen des Tages: Mars Wrigley setzt nur noch tadellosen Kakao ein, AbInbev hat nur noch Solarstrom-Bier.

6.10.2022
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Bild von: Battlecreek Coffee Roasters on Unsplash
Ab 2023 soll jeglicher Kakao, den Mars Wrigley in Europa verwendet, aus verantwortungsvollem Anbau stammen. Danach werde Mars genügend Rohstoffe von Farmen seines Programm für verantwortungsvollen Kakao erhalten, um den europäischen Bedarf für seine Marken wie Snickers, M&M's, Bounty, Twix und Mars zu decken – so die Mitteilung.
Seit 2018 bündelte der Konzern unter dem Motto «Cocoa for Generations» seine Massnahmen für Verbesserungen in der gesamten Lieferkette. «Cocoa for Generations» konzentriert sich insbesondere auf den Schutz der Kinder, den Erhalt der Wälder sowie die Verbesserung des Einkommens der Kakaobäuerinnen und -bauern. Rund 350'000 Farmer finden sich in der Lieferkette des Konzerns.
Weltweit soll das 100-Prozent-Ziel bis 2025 erreicht sein. Ende 2021 lag die «Cocoa for Generations»-Quote bei 61 Prozent des weltweit eingekauften Kakaos.
Gleichzeitig hat der Brauerei-Riese AbInbev angekündigt, dass nun all sein Bier in Westeuropa klimaneutral gebraut wird. Dies wurde möglich, nachdem AbInbev mit zwei anderen Unternehmen einen Solarpark in Andalusien eröffnete.
Die Anlage ist 161 Hektaren gross und generiert etwa 260 Gigawatt-Stunden an Solarstrom pro Jahr. Nebendran werden nun Biere von Marken wie Budweiser, Corona und Stalla Artois gebraut.
Und weitergehende Verträge sehen vor, dass 14 Brauereien in Europa – die mehr als 50 Marken herstellen – ausschliesslich mit Solarstrom beliefert werden.
  • Nestlé steckt 1 Milliarde Franken in nachhaltigeren Kaffeeanbau.

  • esg
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