Auch Lidl lässt die Logos dunkel

Weitere Stromspar-Massnahmen sollen demnächst folgen.

12.09.2022
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Lidl-Schweiz-Filiale: Die Hälfte mit Sonnenkollektoren  |  Bild: PD
Lidl Schweiz verzichtet ab sofort darauf, die Lidl-Logos ausserhalb der Öffnungszeiten zu beleuchten. «Wir möchten mit dem Aussetzen unserer Logo-Beleuchtung ein Zeichen setzen, dass alle beim Stromsparen mithelfen können und sollen», sagt Torsten Friedrich, CEO von Lidl Schweiz.
Der Detailhändler plant für in die kommenden Tage und Wochen weitere Massnahmen; zudem werden die Angestellten zum Thema Stromsparen geschult und sensibilisiert.
Migros und Coop hatten zuvor schon angekündigt, dieses Jahr auf Weihnachtsbeleuchtungen zu verzichten. Und Coop will ebenfalls alle Leuchtreklamen umgehend nach Ladenschluss abschalten.
Ende letzter Woche fügte sich Aldi Suisse in die Stromspar-Phalanx ein: Man werde die Werbebeleuchtung «ab sofort» abstellen, «denn jetzt zählt jede Kilowattstunde». Am Wochenende gab das Warenhaus Manor in Basel bekannt, dass auf Weihnachtsbeleuchtung verzichtet werde.
Lidl Schweiz betont bei dieser Gelegenheit, dass es immer stärker auf erneuerbare Energien setzen will und die eigene, nachhaltige Stromversorgung stetig ausbaut. Heute produziert die Schweizer Lidl-Gruppe mit Photovoltaikanlagen auf über 90'000 Quadratmetern Strom für den Eigenverbrauch. Die Hälfte der 160 Filialen in der Schweiz haben Sonnenkollektoren auf dem Dach – bis 2025 sollen 100 Filialen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sein.
Aldi Suisse wiederum hat laut eigenen Angaben «bei allen statisch geeigneten Filialen», die in Besitz des Unternehmens sind, Sonnenkollektoren installiert. Dies sind 60 von 225 Standorten.

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