Bio-Produzent Terraviva steckt 60 Millionen in Neubau

Das Unternehmen aus Kerzers will den neuen Verarbeitungs- und Verpackungsbetriebs gegen Ende 2024 eröffnen.

19.10.2023
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Die in Kerzers (FR) beheimatete Bio-Produzentenorganisation Terraviva, die Produkte von 80 Früchte- und Gemüseproduzenten verarbeitet, investiert 60 Millionen Franken in ein neues Betriebsgebäude. Darin soll ab 2024 die Lagerung, Aufbereitung und Vermarktung von Bio-Gemüse und -Obst stattfinden.
An den Gesamtkosten des Baus beteiligen sich der Kanton Freiburg mit rund 5,6 Millionen Franken und der Bund mit sieben Millionen Franken. Das Neubau-Projekt ist Teil des Projektes zur regionalen Entwicklung (PRE) BioGemüse Seeland.
Laut Rolf Etter, Vizepräsident der Terraviva AG, sei das Unternehmen mit dem Neubau in eine sehr schwierige Zeit gefallen. «Die Kosten für den Bau sind innerhalb von zwei Jahren durch die Teuerung extrem angestiegen. Auch der Holzpreis ist stark gestiegen.» Deshalb habe man auf Schweizer Holz als Baustoff zurückgegriffen und sei nun stolz auf das neue Gebäude «mit seiner schönen Holzfassade».
Erstellt wird der Produktionsbetrieb des 1946 gegründeten Unternehmens vom Büro SSM Architekten aus Solothurn. Um Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden, wird der Bau unter anderem eine Fotovoltaikanlage und eine ressourcenschonende Wasserrecycling-Anlage erhalten. Der Bezug des Gebäudes ist für das vierte Quartal 2024 vorgesehen.
Hattip: «Frapp»
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