Black Friday, Singles' Day: Das Sparpotential ist überraschend bescheiden

Laut einer Analyse lagen die Preise von 200 untersuchten Produkten an den deutschen «Shopping Days» 2022 im Schnitt nur zwischen 0 und 10 Prozent tiefer.

26.10.2023
image
«Black Friday» muss nicht unbedingt Riesenrabatte bedeuten | Symbolbild: Konsider, erstellt mit der KI Midjourney.
Null Prozent Rabatt am Singles' Day, fünf Prozent Rabatt am Cyber Monday, zehn Prozent Rabatt am Black Friday: So viel betrugen die durchschnittlichen Einsparungen in deutschen Onlinegeschäften an den so genannten «Shopping Days» im vergangenen Herbst.
Das Preisvergleichsportal Guenstiger.de kam nach einer Analyse der Preise von 200 Artikeln im September 2022 an den drei Sparwochenenden zu diesen Resultaten. Die so genannten «Shopping Days» im Herbst sind seit einigen Jahren auch bei uns gebräuchlich.

Singles' Day: nur vereinzelt Rabatte

Laut dem Vergleich kosteten die überprüften Artikel am Singles' Day 2022, der – wie auch dieses Jahr – am 11. November stattfand, genauso viel wie im Vormonat Oktober. «Nur vereinzelt» fand Guenstiger.de höhere Rabatte im zweistelligen Bereich.

Cyber Monday: «Mitunter» gute Angebote

Beim Cyber Monday vom 28. November 2022 erkannten die Analysten ein «mittleres Sparpotential». «Mitunter» seien gute Angebote zu finden; insgesamt sanken die Preise aber lediglich um fünf Prozent gegenüber dem Vormonat Oktober. Ungefähr jedes zweite Produkt sei günstiger gelistet worden als einen Monat zuvor.

Black Friday: Im Schnitt 10 Prozent

Im Vergleich geradezu fürstlich schenkt der Black Friday ein: Tatsächlich wurden laut Guenstiger.de am 24. November 2022 fast drei Viertel der 200 Stichproben günstiger angeboten als im Vormonat (74 Prozent). Doch im Schnitt lag die Ersparnis ebenfalls nur bei 10 Prozent.
Am grössten waren die Rabatte in den Segmenten Computer, Spielwaren, Audio, Haushaltselektronik sowie Baumarkt und Werkzeug: Dort sanken die Preise durchscnittlich um 13 bis 15 Prozent.
Welche Waren in das untersuchte Sample aufgenommen wurden, lässt Guenstiger.de offen. Als Fazit der Untersuchung empfiehlt das Portal, Preisalarme zu aktivieren. Solche Tools werden von vielen Websites mit Preisvergleichen verwendet werden (auch von Guenstiger.de). Sie benachrichtigen die Nutzer über Preissenkungen bei gewünschten Artikeln.
  • e-commerce
  • handel
  • marketing
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Lidl Schweiz: Neuer Immobilienchef

Tobias Eggli folgt als Chief Real Estate Officer auf Reto Ruch.

image

Noch ein Amt für Hansueli Loosli

Der ehemalige Coop- und Swisscom-Präsident geht in den Aufsichtsrat von Spar Österreich.

image

Denner testet Reinigungs-Roboter

Mehr Frischwaren heisst mehr Hygiene-Anforderungen – und da sollen Hilfs-Roboter aus China nun etwas entlasten.

image

Wie man beim Auffüllen der Regale massiv Zeit spart

Ein kleiner Trick erspart bis 90 Minuten Arbeitszeit pro Tag und pro Filiale. Sagt die belgische Retail-Kette Colruyt.

image

Betrug beim Kauf auf Rechung im B2B

Die Masche ist bekannt: Private bestellen Ware – und zahlen nicht. Und Online-Händler verlangen Vorauszahlung – und liefern nicht. Nun mehren sich jedoch Klagen über Rechnungs-Betrug unter Firmen.

image

Pistor: Christophe Ackermann neu im Verwaltungsrat

Der Waadtländer ersetzt Nicolas Taillens, der nach 12 Jahren die Amtszeitbegrenzung erreicht hat.