Recruiting: Detailhändler stellt Bewerbungs-Terminals in die Filialen

Shopping plus Jobping: Der Kaufland-Konzern bietet seinen Kunden beim Einkauf gleich auch Stellen an.

29.09.2022
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Bild: PD
Zwischen Früchten und Waschmitteln gibts in den Läden des deutschen Detailhändlers Kaufland nun auch Arbeit. Die Schwarz-Tochtergesellschaft (beziehungsweise Lidl-Schwester) hat in ihren Filialen landesweit Terminals aufgestellt, an denen man kurzerhand Stellen finden und dann gleich auch seine Bewerbung abwickeln kann.
Das Gerät stellt einige Fragen und führt die Kunden (Bewerber?) dann zu allenfalls passenden Positionen.
«Für unser Recruiting nutzen wir bereits soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok, aber auch Zielgruppenplattformen und Google», sagt HR-Chefin Franziska Knoll. «Nun beschreiten wir mit einem eigenen, digitalen Service direkt in unseren Filialen neue Wege.»
Das geht übrigens auch halbwegs diskret. Denn die Terminals sind für alles Mögliche da, sie dienen bei Kaufhof seit längerem für diverse Angebote – Registrierung, Selbstscannen, Fahndung nach Aktionen. Nun kann man obendrein noch die Kachel «Jobs» anwählen.
Dann zeigt ein Chatbot die offenen Stellen in der Filiale vor Ort – oder bei Bedarf auch im Umkreis von 15 Kilometern. Hat man sich zu einem passenden Job durchgeklickt, kann man hier auch gleich direkt die Bewerbung eingeben.
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