Bei diesen Waren gibt es die grössten Nachschub-Probleme

Eine Umfrage unter deutschen Detaillisten zeigt, wo Schatten über dem Weihnachtsgeschäft drohen. So dürften Elektrogeräte und Spielwaren weiter Mangelware bleiben.

20.09.2022
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Container im Hafen: Wo bleiben die Konsumgüter stecken? | Bild von: Barrett Ward on Unsplash
Deutsche Detaillisten fürchten um das Weihnachtsgeschäft – nicht nur wegen der Inflation oder den verunsicherten Kundinnen und Kunden. Sondern auch, weil Lieferschwierigkeiten, Sorgen machen.
Das zeigt eine Umfrage des Konjunktur-Instituts Ifo in München. Danach sind über alle Handelssparten hinweg drei von vier Händlern mit Nachschubproblemen konfrontiert. Am stärksten betroffen sind die Sparten Unterhaltungselektronik, Fahrräder, elektrische Haushaltgeräte, Baumärkte, Lebensmittel und Möbel: Hier überall melden mehr als 75 Prozent der Detaillisten, dass sie mit verspäteten Lieferungen rechnen.
Von Juli auf August zeigte das Sorgenbarometer eine leichte Erhöhung um 0,2 Prozent. «Im Moment sieht es überhaupt nicht danach aus, dass sich die Probleme in der Vorweihnachtszeit entspannen werden», sagt der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. «Nicht nur die Lieferengpässe drücken auf die Stimmung im Einzelhandel, auch die hohen Inflationsraten dämpfen die Einkaufslust der Kunden.»
Bei Spielwaren, Computer und Software – die gerne zu Weihnachten verschenkt werden – bekundeten 73 beziehungweise 66 Prozent aller Händler Lieferprobleme. Immerhin: Für die Spielwarenhändler hat sich die Lage offenbar entspannt. Im Juli hatten noch 100 Prozent über ausbleibende Ware geklagt.
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