Pistor: Guter Start ins Jahr, höchster März-Umsatz der Geschichte

Der Umsatz der Beschaffungsfirma lag in den ersten vier Monaten 2022 knapp über Budget.

18.05.2022
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Pistor-Verwaltungsratspräsident Daniel Eichenberger (li.) und der neue CEO Patrick Lobsiger. | Bild: PD
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  • handel
Die Pistor AG konnte in den ersten vier Monaten des Jahres ihre Umsätze steigern; im März erzielte der Food-Dienstleister aus Rothenburg sogar die höchsten Verkäufe seiner Firmengeschichte. Dies wurde an der Generalversammlung der Pistor Holding Genossenschaft bekannt gegeben.
Kumuliert lag der Gesamtumsatz von Januar bis April knapp über dem geplanten Budget.
Besonders erfreulich sei die Entwicklung im Bäckerei-Segment, so die Meldung. Hier beliefert Pistor – gegründet 1916 als Einkaufsorganisation von Bäckereien – Konditoreien und Backbetriebe in der ganzen Schweiz mit Rohstoffen, Halb- und Fertigfabrikaten.

«Zuversichtlich» für 2022

Die Segmente Gastronomie und Care – also die Lieferung von Pflegebedarf – weisen ebenfalls ein positives Wachstum auf.
«Die Marktsituation und die weltweiten Entwicklungen bleiben weiterhin unsicher», resümiert die Firmenleitung in einer Mitteilung. «Mit diesen ersten Ergebnissen blickt Pistor dennoch zuversichtlich in die Zukunft.»

Transgourmet, Office World, Pistor

An der Aktionärsversammlung in Luzern beging Pistor auch eine wichtige Rochade: Nach 14 Jahren als CEO wurde Markus Lötscher verabschiedet. Neuer Chef der Pistor Firmengruppe ist Patrick Lobsiger, er arbeitet bereits seit April im Haus. Lobsiger war zuletzt als Chief Marketing & Procurement Officer bei Transgourmet tätig gewesen, davor war er CEO bei Office World.
Zum neuen Verwaltungsrats-Mitglied der Pistor Holding Genossenschaft wählte die GV David Koller. Er folgt auf Hans Heini, der nach der maximalen Amtsdauer von 12 Jahren austrat.
Pistor ist primär als Beschaffungsunternehmen für Bäckereien, Gastro- und auch Pflegeanbieter tätig und hat dabei gut 24'000 Food- und Non-Food-Produkte im Sortiment. Zur Holding gehören neben der Pistor AG das Beratungsunternehmen Proback und das Rohstoffhandelsunternehmen Fairtrade.
Der Umsatz der Firmengruppe erreichte im letzten Jahr 631 Millionen Franken. Das Unternehmen beschäftigt rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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