SIG investiert ins Recycling von aseptischen Verpackungen

Das Schweizer Verpackungsunternehmen will Aluminium- und Polyethylenschichten aus geleerten aseptischen Kartonpackungen rezyklierbar machen.

12.12.2022
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Bild: PD SIG
Aseptische Verpackungen sind schlecht zu rezyklieren. Deshalb hat die Verpackungsherstellerin SIG kürzlich eine neuartige Variante entwickelt, die ohne Aluminium auskommt (hier). Zusätzlich setzt sie auf ein Recyclingtechnologie, das die Aluminium- und Polyethylenschichten von aseptischen Kartonpackungen voneinander trennen kann.
Für dieses Projekt investiert sie 1,8 Millionen Franken in eine neue Recyclinganlage im brasilianischen Bundesstaat Paraná. Sie soll im Jahr 2024 mit einer Produktionskapazität von 200 Tonnen pro Monat in Betrieb gehen, wie SIG schreibt.

Am Ende werden daraus Paletten

In Deutschland besteht seit 2021 eine ähnliche Anlage von SIG, die Polymere und Aluminium aus Verpackungen trennt.
Aseptische Kartonverpackungen bestehen zu 75 Prozent aus Karton und zu 25 Prozent aus PolyAl (Polyethylien- und Alu-Gemisch). Dieses Viertel des anfallenden Verpackungsmülls kann mit der neuen Technologie aufgetretnnt und «zu einem robusten Material für Zwecke wie Bedachungen, Paletten und Möbel recycelt werden», teilt SIG mit.
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