Wird der Strom zu knapp, müssen Läden schliessen

These: In einer Strommangellage würden 130 Migros-Filialen vorübergehend geschlossen.

17.07.2022
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Symbolbild von: Ross Sneddon on Unsplash
In einer realen Strommangellage wären die Detailhändler stark betroffen: Dies deuten Informationen der «Sonntagszeitung» an. Danach sieht der Eskalationsplan des Bundes vor, dass die Unternehmen gewissen «Bewirtschaftsungsmassnahmen» unterzogen würden; zum Beispiel, indem sie nur noch 80 Prozent der nachgefragten Energiemenge bekämen.
Ein Szenario daraus: Unternehmen wie Migros und Coop müssten etwa jede fünfte Filiale schliessen. Mit der Schliessung ganzer Filialen könnten Kühlaggregate abgeschaltet und auch sonst Strom gespart werden – während die Versorgung immer noch gewährleistet bliebe.

Dunkle Schaufenster

Die grossen Detailhändler bestätigen, dass man an Notfallplänen arbeitet. Der Plan des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung sieht bei einer Strom-Notlage eine vierstufige Eskalations vor – Sparapelle, Einschränkungen, Kontigentierungen, Netzabschaltungen. 
Eine Einzelmassnahme wäre beispielsweise, dass Detailhändler ihre nächtliche Schaufenster-Beleuchtung abschalten müssten.
Ende August soll die Öffentlichkeit über weitere Schritte informiert werden.
  • handel
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