Syna fordert Reallohn-Erhöhung von 2 Prozent im Detailhandel

Die Gewerkschaft verweist dabei auf die immer längeren Öffnungszeiten und den Personalmangel.

9.08.2022
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Zwei von drei im Schweizer Detailhandel Beschäftigten sind Frauen | Bild von: Korie Cull on Unsplash
Die Nummer 2 der Schweizer Gewerkschaften, Syna, verlangt von den Detailhändlern eine generelle Lohnerhöhung von 2 Prozent für 2023 über dem Teuerungsausgleich hinaus. Die wirtschaftliche Situation der Branche sei nachhaltig stabil und es bestehe beim Lohnniveau deutlichen Aufholbedarf im Vergleich zu anderen Branchen, heisst es im Communiqué von heute.

Fünf Prozent für Pflegeberufe

Ins Feld geführt werden auch «stetig sich ausweitende Öffnungszeiten» und der wachsende Mangel an Fachkräften in der Branche. Gestern hatte der Dachverband Travail Suisse, dem Syna angehört, für eine Lohnerhöhung von 3 bis 5 Prozent über alle Branchen plädiert. Für Angestellte des Gesundheitswesens verlangt sie Anhebungen von über 5 Prozent.
Syna weist eine Mitgliederzahl von 60'000 auf. Die gewerkschaftliche Konkurrentin Unia wies bereits im April auf die damalige Teuerung von 2 Prozent hin und forderte entsprechende generelle Lohnerhöhungen.
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