Aldi sucht Britanniens Top-Produzenten – in einer TV-Show

In der Fernsehserie «Aldi’s Next Big Thing» auf Channel 4 stellen 36 Kleinproduzenten von Lebensmitteln ihre Produkte vor. Das Siegerduo schafft es ins Sortiment.

17.10.2022
image
Aldi-UK-Chefeinkäuferin Julie Ashfield (Mitte) mit Moderatoren-Duo Anita Rani und Chris Bavin | Bild: PD Aldi UK
  • handel
  • food
  • aldi
  • marketing
  • industrie
Aldi, viertgrösster Detailhändler in Grossbritannien, sucht den «Superstar» der Foodproduzenten des Landes – in der Sendung «Aldi's Next Big Thing» auf dem Fernsehkanal Channel 4. Die erste Folge ist am 20. Oktober zu sehen.
Nach 6 Episoden entscheidet die Chef-Einkäuferin des Detaillisten, welche 2 Lebensmittelhersteller ihre Produkte unter dem Label «Specialbuy» ins Sortiment einbringen können.
Mehr als drei Viertel des Umsatzes würden heute von britischen Lieferanten stammen, wird Julie Ashfield, Chefeinkäuferin von Aldi UK, in einer Medienmitteilung zitiert. «Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, wie wir kleine lokale Unternehmen weiter unterstützen können.» Ziel sei es, bis 2025 die Verkäufe von britischen Waren um 4 Milliarden Franken jährlich zu erhöhen.
Aldi UK wächst seit der Finanzkrise 2008 rasant und hat seit den Jahresumsatz seither auf rund 15 Milliarden Euro vervierfacht. In den letzten Monaten ist der Marktanteil des deutschen Detaillisten auf den britischen Inseln weiter gewachsen, während der Konkurrenz die gestiegenen Einstandspreis und die Inflation zu schaffen macht.
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Henkel sucht Startups für Digital- und Nachhaltigkeitsideen

Insgesamt stellt der Venture-Capital-Arm des Konzerns Investitionen in der Höhe 150 Millionen Euro für Jungunternehmen in Aussicht.

image

HR-Eintrag: Am Postschalter wird die Unterschrift beglaubigt

In einem Pilotprojekt mit den Kanton Basel-Landschaft verifizieren Postangestellte am Schalter Unterschriften für HR-Einträge und -Veränderungen.

image

Nestlé lanciert eine Alternative zu Stopfleber: «Voie Gras»

Die vegane Foie Gras wird bei Coop erhältlich sein. Neben der Schweiz gibt es sie vorerst nur in Spanien.

image

Nestlé investiert fast 2 Milliarden in Saudi Arabien

Der Schweizer Konzern startet im Wüstenstaat unter anderem ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm.

image

Orior: Remo Brunschwiler soll Präsident werden

Der ehemalige Selecta-CEO folgt auf Rolf U. Sutter, der nach zwölf Jahren im Amt zurücktritt.

image

Mehr Leben auf den Schweizer Shoppingmeilen

Die Passantenfrequenzen waren inbesondere auf der Bahnhofstrasse deutlich höher als letztes Jahr.