Auch Credit Suisse erwartet weitere flaue Monate für den Handel

Kein Wunder: Die Detailhandels-Preise seien 2023 bisher um 3,5 Prozent gestiegen.

7.07.2023
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Symbolbild: Artem Beliaikin on Unsplash von: on Unsplash
Höhere Preise, höhere Zinsen, höhere Mieten: Das drückt auf die Budgets.
Wachsende Bevölkerung, starker Arbeitsmarkt: Das sorgt für Nachfrage.
Dies die Grosswetter-Lage, in der sich der Schweizer Detailhandel befindet. Die Ökonomen der Credit Suisse haben daraus errechnet, dass der Retail-Umsatz im Food- und Near-Food-Bereich im laufenden Jahr nominal leicht steigen wird. Das Non-Food-Segment wird indessen nominal stagnieren (was inflationsbereinigt bedeutet: Sie werden sich abschwächen).
Unterm Strich, so der Bericht, werden die Schweizer Detailhandelsumsätze 2023 um 1 Prozent steigen. Zum Vergleich: Im Juni lag der offizielle Wert der Inflation bei 1,7 Prozent.
Entscheidender ist aber ein anderer Wert: Die Detailhandels-Preise. Und die stiegen laut der CS-Studie im laufenden Jahr bisher bereits um 3,5 Prozent.
Im Non-Food-Bereich habe sich die Teuerung wieder verlangsamt (weil sich die Lage in den Lieferketten entspannt hat). Doch im Food- und Near-Food-Bereich halte der Aufwärtstrend an, insbesondere wegen der Verteuerung der Energie.

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