Bauhaus setzt wie Hornbach auf flexible Arbeitszeiten

Der Baumarkt-Betreiber erlaubt seinen Mitarbeitern in Deutschland freier gestaltbare Arbeitsmodelle und geht damit in dieselbe Richtung wie Konkurrent Hornbach.

26.09.2023
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Können nun «flexibel» arbeiten: Bauhaus-Mitarbeiter | Bild: Youtube / Bauhaus (Screenshot)
Flexible Arbeits- sowie Teilzeitmodelle und Sabbaticals: Für die Angestellten von Bauhaus wird das nun «zur gelebten Wirklichkeit», wie es in einer Mitteilung des des deutschen Baumarkt-Unternehmens heisst. Dieses möchte die 15'000 Mitarbeiter in Deutschland dabei unterstützen, «sowohl Beruf und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren als auch das Interesse an mehr individueller Freizeit zu ermöglichen».
Starre Soll-Arbeitszeitmodelle sollen aufgelöst werden, und selbst Sabbaticals von drei bis zwölf Monaten sowie bis zu 12 Tage Sonderurlaub pro Jahr werden mit den neuen Regeln möglich. Die neuen Angebote sollen für alle Mitarbeitenden in den Märkten, den Logistikzentren und der Zentrale in Mannheim gelten – ausgenommen sind lediglich Aushilfen, Praktikanten und Werkstudenten.
Damit zieht Bauhaus dem Konkurrenten Hornbach gleich, der letzte Woche «Arbeitszeit nach Mass» für 11'000 Beschäftigte angekündigt hat (mehr dazu hier). Dazu gehören etwa die Optionen, teilzeit zu arbeiten oder eine Vollzeitwoche in vier Tagen zu absolvieren.
Die Baumarkt-Betreiber wollen durch die Flexibilisierung insbesondere ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt steigern, auf dem zurzeit Fachkräftemangel herrscht.
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