Coca-Cola: Preiserhöhungen fast überall

Abfüller Coca-Cola HBC erklärt dies mit steigenden Logistik-, Energie- und Rohstoffkosten.

22.01.2024
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Sie sehen: die Macht der Marke  |  Bild: One Day on Unsplash von: on Unsplash
Es ist ein Phänomen, das wir hier schon mehrfach beschrieben haben: In den letzten zwei Jahren der Teuerung schafften es die grossen Markenartikler immer wieder, die höheren Kosten weiterzugeben oder allgemein den Preis/Volumen-Mix zu verbessern – ganz gleich, ob grosse Detailhänder hie und da ein paar Produkte aus den Regalen warfen.
Gerade Coca-Cola – respektive der hiesige Abfüller Coca-Cola HBC – konnten dies erfolgreich vormachen.
Nun kann «Coke» (also Coca-Cola HBC) seine Preise auch im Schweizer Markt nochmals steigern respektive der Einstands-Teuerung anpassen. Der Getränkeriese habe es geschafft, eine nationale Preisanpassung durchzudrücken, meldet der «Blick» nach einer Umfrage bei Betreibern von Supermärkten.
Ein Migros-Sprecher bestätigte etwa, dass man seit dieser Woche bei insgesamt 17 Produkten «wegen Erhöhungen des Einkaufspreises seitens Coca-Cola die Preise anpassen» musste.
Auch bei Coop ergab sich eine 5-prozentige Erhöhung – etwa bei der Drittelsliter-Dose. Weitere Anpassungen würden «in diesen Tagen umgesetzt».
Und während im Discount-Bereich auch Denner Anpassungen vornimmt, verzichten Aldi und Lidl bis auf weiteres darauf.
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