Deutsche Supermärkte: Eigenmarken auch im November teurer

Überdurchschnittlich legten dabei die Preise für Grundnahrungsmittel zu.

14.12.2022
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Die «Neue Zürcher Zeitung» («NZZ») erhebt regelmässig Daten zu Preiserhöhungen bei Eigenmarken von deutschen Supermärkten (hier). Ergebnis: Die Eigenmarken der Detailhändler sind insgesamt um 3 Prozentpunkte teurer geworden als der Durchschnitt des Sortiments (inklusive Handelsmarken).
Die «NZZ» geht bei ihren Berechnungen jeweils vom Sortiment des Händlers Rewe und seiner Eigenmarke «Ja!» aus. Zahlen zu Preiserhöhungen bei diesem Label seien üblicherweise auch auf die Eigenmarken der Rewe-Konkurrenten übertragbar.

Grundnahrungsmittel über Durchschnitt

Während die Preise für «Ja!»-Produkte nur in den Segmenten Fleisch und Schokolade sanken, stiegen sie bei allen anderen Produkten deutlich. Dies insbesondere bei Grundnahrungsmitteln wie Milch, Fruchtsäfte oder Joghurt: Die Preiserhöhungen bei den Eigenmarken lagen zum Teil zwei bis fünf Mal höher als im Schnitt.
Der Trend zu grösseren Preisschritten bei Eigenmarken hatte sich bereits in den Monaten Mai bis Oktober ergeben: Betrachte man alle Lebensmittel zwischen Mai und November in einem Warenkorb gemeinsam, habe in dieser Periode die Teuerungsrate bei der Rewe-Eigenmarke insgesamt bei 14,1 Prozent, im Durchschnitt hingegen bei 11,1 Prozent gelegen, so die «NZZ».
  • Wie Detailhändler dank Inflation Kasse machen: Wenn die Beschaffungspreise steigen, setzt der Handel noch etwas drauf.

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