Galeria rutscht weiter in die Verlustzone

Das Ergebnis von Deutschlands Warenhaus-Riesen soll auch dieses Jahr negativ bleiben, man wolle aber operativ in die schwarzen Zahlen kommen.

4.01.2024
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Bild: PD
Der deutsche Warenhauskonzern Galeria rechnet auch im laufenden Jahr mit einem Verlust. Das Jahresergebnis soll «im unteren negativen zweistelligen Millionenbereich sein», schreibt das «Handelsblatt» aufgrund einer Meldung der Gruppe im Bundesanzeiger.
Beim Ebitda prophezeit Galeria hingegen ein positives Ergebnis im «mittleren zweistelligen Millionenbereich». Galeria gehört zur Signa Retail Selection mit Sitz in Zürich respektive zum weitverzweiten Firmengeflecht des Ex-Tycoons René Benko.
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Die Signa Holding hatte sich verpflichtet, Galeria einen Betrag von 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Dass dieses Geld fliesst, ist nun sehr unklar. Galeria versucht sich nun anders zu organsieren. Das Unternehmen hatte bereits vor rund einem Jahr zum Kahlschlag ausgeholt und 52 von 129 Filialen geschlossen.

  • warenhäuser & shopping centers
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