Inflation betrug im letzten Jahr 2,8 Prozent

Im Dezember sank sie in der Schweiz um 0,2 Prozent gegenüber Vormonat. Teurer wurden vor allem Importgüter.

4.01.2023
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2,8 Prozent betrug 2022 die Teuerung in der Schweiz. Das ist so viel wie schon lange nicht mehr, aber viel weniger als im europäischen Umfeld. Im Dezember sank die Teuerungsrate sogar um 0,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik heute meldet.
Die Preise der einheimischen Produkte haben sich insgesamt um 1,6 Prozent erhöht, während jene der Importgüter um 6,7 Prozent gestiegen sind. 2021 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung bei plus 0,6 Prozent gelegen, 2020 bei minus 0,7 Prozent.
Mehr gekostet haben 2022 in erster Linie Importgüter wie Brenn- und Heizstoffe. Die Preise für Investitionsgüter wie Möbel stiegen tendenziell stärker als jene für Konsumgüter. Besonders im Bereich Lebensmittel war die Teuerung deutlich geringer als in den meisten europäischen Ländern.
Dennoch geben Schweizer Konsumenten zu Protokoll, dass sie teils stark unter der Inflation leiden und Einsparungen planen, wie eine Umfrage der Bank Cler im Dezember ergab.
Mehr zur Inflation
Beispielsweise will rund die Hälfte der Befragten in nächster Zeit auf grössere Anschaffungen verzichten. Für 2023 erwartet die Schweizer Nationalbank gemäss ihrer Prognose vom Dezember eine Teuerungsrate von 2,4 Prozent.
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