Migros-Tochter Tegut macht kein Geld mit Teo-Filialen

Dennoch will der Detaillist laut seinem Chef Thomas Gutberlet 2023 bis zu 20 Teo-Filialen eröffnen.

23.05.2023
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Teo-Filiale von Tegut | Bild: PD Tegut
Sie sind beliebt, vor allem in ländlichen Gemeinden, und sie breiten sich entsprechend schnell aus: Die sympathischen Container-Filialen «Teo» des deutschen Detailhändlers Tegut, der zur Migros Genossenschaft Zürich gehört.
26 von ihnen gibt es bereits, 20 der Kleinläden sollen 2023 neu aufgehen. Sie entstehen in einem 100-Kilometer-Umkreis rund um die Firmenzentrale in Fulda – um die Logistikkosten niedrig zu halten. Bisher sind die Teo-Märkte nicht profitabel, wie Tegut-Chef Thomas Gutberlet gegenüber der «Rundschau für den Lebensmittelhandel» erklärt.
«Unser erster Teo in Fulda erzielt nach wie vor Umsatzzuwächse», wird er zitiert. «Allerdings müssen wir die Kostenstrukturen insgesamt noch weiter optimieren, damit diese Stores profitabel arbeiten.»
Die Migros-Auslandtochter Tegut hat 2022 1,25 Milliarden Euro umgesetzt und zuletzt im April Schlagzeilen mit der Übernahme des Biohändlers Basic gemacht.
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