Mode stationär: Chicorée vermeldet Rekordumsatz

Verzögerter Saisonstart im Sommer, schwieriger Herbst, gutes Weihnachtsgeschäft: Dies die Entwicklung 2023 bei der Discount-Fashion-Kette.

11.01.2024
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Co-Chefs: Mathias Weber, Thomas Ullmann, Pascal Weber (vlnr)  |  Bild: PD
Die Chicorée-Gruppe steigert ihre Gesamtumsatz im letzten Jahr um 3 Prozent auf 189 Millionen Franken. Der Familienunternehmen kann daher den höchsten Umsatz seiner Geschichte vermelden. Der Zuwachs 2023 lag auch über der Inflation in der Schweiz – wozu eine leichte Steigerung der Filialen beitrug.
«Das vergangene Jahr wurde durch einen verzögerten Saisonstart geprägt», kommentiert CEO Thomas Ullmann den Jahresverlauf: «Die Sommerkollektion verkaufte sich dadurch erst während den Monaten Juni und Juli besonders gut. Der Herbstbeginn verlief eher schwierig, dies auf Grund der sehr langanhaltenden und warmen Temperaturen. Das Weihnachtsgeschäft lief wiederum sehr erfreulich.»
Für das neue Jahr 2024 rechnet das Team um die Co-CEOs Thomas Ullmann, Pascal und Mathias Weber mit einer Erholung.
Zuletzt seien die Innenstadtlagen unter Druck gekommen — Agglomerationen und Fachmarktlagen legten hingegen zu, und die höchsten Quadratmeterumsätze und Pluszahlen wurden an den Bahnhöfen realisiert (wo Chicorée traditionell sehr präsent ist).

Romandie & Tessin

Der Discount-Modehändler mit Sitz in Dietikon will sich in dieser Situation auf das Kundenprogramm und die Personalisierung der Kundenkommunikation fokussiert. Der Onlineshop – bei Chicorée erst kürzlich eingeführt – wird auf den Grossteil des Sortiments ausgebaut. Nun seien auch neue Omnichannelservices wie Click & Collect geplant, so die Mitteilung.
Weiter strebt Chicorée in diesem Jahr weiterhin ein hohes Tempo an: 5 bis 10 neue Standorte sind geplant – vor allem in der Romandie und im Tessin.
  • Chicorée setzt stärker auf Online- und Omnichannel-Services.

  • handel
  • non-food
  • bekleidung
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