Rüedu vermarktet gezielt Überschüsse von Produzenten

Der Direkthändler will mit solchen «Produzentenangeboten» Food Waste verringern. Die Lieferanten können so Planungsfehler ausgleichen.

2.02.2023
image
«Hofladen» von Rüedu | Bild: PD Rüedu
Mit «Produzentenangeboten» will der Schweizer Direkthändler Rüedu in seinen «Hofläden» Foodwaste bekämpfen. Das Prinzip: Wird von einem Artikel zu viel produziert, so werden die Rüedu-Kunden auf günstige Angebote in den Filialen hingewiesen.
Das erste Produzentenangebot zum Beispiel besteht aus Marronipüree, das «aufgrund des warmen Herbstes» in zu grossen Mengen hergestellt wurde und nun mit Abschlag verkauft wird.
Überschussverwertung geschieht damit auf direktem Weg von Produzenten zum Konsumenten und soll verhindern, dass Lebensmittel im Abfall landen. Ähnliche Projekte bestehen in der Schweiz und in Grossbritannien auf B2B-Ebene.
Mehr zum Thema

  • food
  • handel
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Nestlé: Eigene Marke für Wegovy-Nutzer

Die Produkte der Marke «Vital Pursuit» sollen den Kunden von Appetitzüglern zu wichtigen Nährstoffen verhelfen.

image

Auch Emmi versenkt den Nutri-Score

Erst kürzlich sollte das Ampelsystem noch per Gesetz durchgedrückt werden. Jetzt wirkt es zunehmend ungeniessbar.

image

Ricola meldet weiteren Umsatzrekord

Der Umsatz des Kräuterbonbon-Herstellers wuchs 2023 zweistellig. In den USA sei man nun Marktführer bei den Hustenbonbons.

image

Cremo: Nochmals Verlust, Turnaround spätestens 2026

Der Milchverarbeiter konnte den Umsatz letztes Jahr steigern – spürte aber auch den starken Franken.

image

Fenaco: Rückläufiger Umsatz, tiefere Margen

Der Agrarkonzern spürte 2023 sowohl Preis- als auch Kostendruck.

image

Lidl Schweiz: Neuer Immobilienchef

Tobias Eggli folgt als Chief Real Estate Officer auf Reto Ruch.