Schweizer Detailhandel schrumpft im ersten Halbjahr um über 5 Prozent

Das Auf und Ab seit Beginn der Covid-Epidemie geht weiter: 2022 ist gegenüber dem Vorjahr bisher ein schwaches Jahr für den Einzelhandel.

3.08.2022
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2022 fand in der Schweiz weniger Ware den Weg ins Wägeli | Bild von: NIKLAS LINIGER on Unsplash
Wer erinnert sich noch? Im März 2021 stürmten die Konsumenten nach dem Lockdown die Schweizer Geschäfte und bescherten dem Detailhandel einen Aufschwung wie zu alten Zeiten. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Im ersten Halbjahr sanken die Verkäufe im gleichen Mass, wie sie 2021 gestiegen waren: um 5,7 Prozent.
Die neuesten Zahlen des GfK Markt Monitors verzeichnen im Food-/Near-Food-Bereich ein Minus von 7,4 Prozent. Ebenfalls stark abgenommen haben die Online-Einkäufe, um genau 8 Prozent. Einigermassen halten konnten sich die Non-Food-Verkäufe mit minus 3 Prozent.
Zuwächse verzeichneten lauf GfK die Sparte Freizeit und Sport sowie Textilien. Gesunken sind die Absätze imBereich Heimelektronik sowie Einrichtung und Do-it-yourself.
GfK Markt Monitor Schweiz
Erstellt durch die GfK Switzerland AG, verarbeitet er die Umsatzangaben von über 40 grossen Schweizer Detailhändlern, die laut GfK rund 50 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes erzielen. Nicht einbezogen sind der Fachhandel sowie die wichtigen Food-Discounter Denner, Lidl und Aldi. Der GfK Markt Monitor weist keinen Anspruch auf Repräsentativität für den Gesamtmarkt auf. Hierfür macht GfK diverse Gesamtmarktschätzungen.

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