Spar setzt stärker auf grössere Formate

Die Handelsgruppe eröffnete dieses Jahr vier «Eurospar»-Supermärkte. 2023 kommen zwei weitere hinzu.

9.12.2022
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Eingeweiht im November 2022: Eurospar Lenzburg  |  Bild: PD
Seinen ersten grossen Supermarkt eröffnete Spar Schweiz im letzten Jahr: Das Unternehmen, seit 1989 im Land und mit rund 370 Märkten und Convenience Stores präsent, weihte im Juni einen «Eurospar»-Markt ein. Der Laden in Schänis bietet auf 1200 Quadratmetern rund 12’000 Food- und Non-Food-Artikel.
Inzwischen hat die Holding nochmals vier solcher «Eurospars» eröffnet: Sie befinden sich Davos-Dorf, Davos-Platz, Zürich Oerlikon sowie in Lenzburg.
Und für das nächste Jahr plant die Gruppe die Eröffnung zweier weiterer Eurospar.
Zugleich prüft Spar, ein E-Commerce-Angebot zu lancieren – sei dies nach dem Click & Collect-Prinzip, sei dies mit Hauslieferungen zumindest in einem gewissen Umkreis. Dies sagte Gary Alberts, der operative Leiter von Spar Schweiz, in einem Gespräch mit dem «Tagblatt» in St. Gallen.

«Vorsichtig optimistisch»

Momentan teste man die E-Commerce-Plattform und sehe einen Soft Launch bis zum zweiten Quartal 2023 vor.
Für das neue Geschäftsjahr 2023 zeigte sich Alberts im «Tagblatt» «vorsichtig optimistisch»: «Der Lebensmitteldetailhandel in der Schweiz ist nach wie vor sehr wettbewerbsintensiv und volatil.»
Im Vorjahr erlebte Spar Schweiz – wie bereits gemeldet – einen leichten Rückgang der Umsätze. Eine Erklärung lag allerdings darin, dass die Corona-Lage im Vorjahr 2021 den Spar-Nachbarschafts-Geschäften einen ausserordentlichen Zustrom eingebracht hatte.
Mit der Rückkehr zur Normalität steuerten dann aber viele Kunden wieder vermehrt grosse Supermärkte an.
Daher sanken die Spar-Umsätze wieder um 3 Prozent auf 826 Millionen Franken. Sie lagen aber immer noch um 14,4 Prozent höher als vor Corona.
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