Übernahmeangebot: Valora soll mexikanisch werden

Der Getränke- und Handelskonzern Femsa will die Firma aus Muttenz kaufen. Der Valora-Verwaltungsrat spricht sich für die Übernahme aus.

5.07.2022
image
Bekannte FEMSA-Marke: Bier «Sol».
Der mexikanische Konzern Fomento Económico Mexicano, abgekürzt Femsa, ist ein Detailhandels- und Getränkeunternehmen mit einem Gesamtumsatz 2021 von 26,5 Milliarden Franken. Der Konzern hat heute ein Barangebot zum Erwerb aller Aktien von Valora Holding angekündigt, der Preis: 260 Franken pro Aktie.
Dies entspricht einer Prämie von 57 Prozent gegenüber dem Durchschnittspreis der letzten 60 Handelstage und von 52 Prozent auf den Schlusskurs der Valora-Aktie vom Montag, 4. Juli 2022.
Der Verwaltungsrat von Valora empfiehlt einstimmig die Annahme des Angebots. Auch Hauptaktionär Ernst Peter Ditsch, der 17 Prozent an Valora hält, unterstützt den Deal.
Valora und Femsa seien bei den strategischen Prioritäten und den langfristigen Chancen vollständig aufeinander abgestimmt, argumentiert das Management des Kiosk-Mutterkonzerns: «Durch die Nutzung der Kernkompetenzen von FEMSA im Convenience-Bereich wird Valora ihren Wachstumskurs beschleunigen können und als eine Plattform für weiteres Wachstum im europäischen Convenience Store- und Food Service-Markt dienen.»
Durch die Fusion entstehe ein neuer, kompetitiver Player im europäischen Convenience Store- und Food Service-Markt.
Mehr:
  • Caramba! Wer will da Valora kaufen?
  • Valora im ersten Halbjahr mit 20 Prozent mehr Umsatz.

  • handel
  • kiosk & automaten
  • valora
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Pistor investierte 34 Millionen in Logistik-Ausbau

Das Grosshandels-Unternehmen muss stetig wachsende Bestellmengen bewältigen. Letztes Jahr lieferte es rund 119'000 Tonnen aus.

image

Decathlon baut Präsenz in den Innenstädten aus

Der Sportartikel-Riese eröffnet Filialen in Genf, Winterthur, Vevey und Granges-Paccot. Weitere neue Standorte dürften dieses Jahr folgen.

image

Alfies: Supermarkt-Artikel plus Spezialitäten

Die Schweiz hat einen neuen Quick-Delivery-Player. Alfies aus Österreich wagt im Raum Zürich den ersten Schritt ins Ausland.

image

Heimelektronik-Markt: Durststrecke bis 2025

Die Umsätze sollten auch dieses Jahr fallen, erwartet GfK. Besonders flau ist das B2B-Geschäft mit technischen Konsumgütern.

image

Spar Schweiz: Holpriger Start ins neue Jahr

Der Umsatz der Handels-Kette lag in den vergangenen Wochen spürbar tiefer als im Vorjahr.

image

Fressnapf sucht weitere Standorte in der Schweiz

«Natürlich schauen wir uns die zum Verkauf stehenden Flächen der Migros an», so der Schweiz-Chef des Tierbedarfs-Konzerns.