Auch Ungarn führt «Shrinkflation»-Pranger ein

Lebensmittelhändler mit einem gewissen Umsatz müssen Warnhinweise anbringen, wenn Volumen oder Gewicht des Produkts verändert wurden.

10.01.2024
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Warnung bei gleichem Preis aber weniger Inhalt: Eduardo Soares on Unsplash von: on Unsplash
Wegen der anhaltenden Inflation wird das Thema «Shrinkflation» in europäischen Ländern zurzeit eifrig diskutiert. So soll bald in Frankreich sichtbar sein, wenn Lebensmittelproduzenten die Grösse oder das Gewicht der Produkte verändern (mehr).
Nun verlangt auch Ungarn eine Kennzeichnung solcher Produkte, die bei weniger Inhalt gleich viel kosten – und zwar schon ab Februar, wie das Portal «Just Food» berichtet.
Edeka: Die Händler verweigern sich dem Shrinkflation-Pranger
Die Massnahme betreffe Unternehmen mit einem Umsatz ab umgerechnet rund drei Millionen Dollar, wie die ungarische Regierung erklärt. Die Händler werden verpflichtet, einen Warnhinweis auf ihre Produkte anzubringen, die eine kleinere Menge bei gleichem Preis aufweisen.
Auf dem Etikett müssen Gewichts- oder Volumenänderungen angezeigt werden. Dabei würden die Masse von Anfang 2020 und Sommer 2023 miteinander verglichen. Die Händler müssen den Warnhinweis zwei Monate lang angebracht lassen.
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