Valora verkauft Veganz

Auch der Kiosk- und Convenience-Food-Konzern will stärker auf den Vegan-Trend setzen.

19.07.2022
image
Süssigkeiten mit Noten für Klimabelastung, Tierwohl, Wasserverbrauch und Regenwald-Schädigung: Veganz-Fizzy-Cola-Fläschchen    |   Bild: PD
Die Veganz Group nennt es eine Kooperationsvereinbarung: Der Deal mit Valora sieht vor, dass der Schweizer Handels- und Fast-Convenience-Konzern an 300 Standorten in Deutschland Produkte des Vegan-Produzenten aus Berlin verkauft; weitere Verkaufsstellen könnten sich anschliessen.
Auch in der Schweiz werden kommen Produkte wie Veganz Fizzy Cola, Veganz Sour oder Choc Bar Coconut ins Valora-Sortiment.
Das Besondere bei Veganz – gegründet 2011 im Berliner Quartier Prenzlauer Berg – ist der eigene Nachhaltigkeits-Score namens «Eaterny»: Er weist auf jedem Päckchen den ökologischen Fussabdruck in den Kategorien Klima, Tierwohl, Wasser und Regenwald aus.
«Vegane Ernährung wird immer vielfältiger, wir wollen diesen Trend mitgehen und so die Wünsche unserer Konsumentinnen und Konsumenten erfüllen», sagt Lars Bauer; er ist bei Valora Geschäftsführer Retail für Deutschland, Luxemburg und Österreich. «Dafür ist Veganz der perfekte Partner.»
  • food
  • handel
  • kiosk & automaten
  • valora
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
1 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Auch interessant

image

Red Bull mit allerhand Energy

Der Getränkekonzern konnte letztes Jahr den Absatz massiv steigern.

image

Test in Belgien: Der Einkauf wird unbemannt geliefert

Der Detailhändler Colruyt fährt erstmals mit einem unbemannten Fahrzeug Lebensmittel aus.

image

Emmi steigerte Umsatz um gut 8 Prozent

Der Milchverarbeiter legte im Schweizer Heimmarkt etwa so stark zu wie die Inflation. Wegen eines Abschreibers dürfte der Gewinn im unteren Bereich der Erwartungen liegen.

image

Givaudan steigerte 2022 Umsatz und Gewinn deutlich

Die Verkäufe stiegen um 5 Prozent auf 7,1 Milliarden, der Ebitda um über 20 Prozent auf fast 1,5 Milliarden Franken.

image

Überraschende Rochade bei Manor: Roland Armbruster wird CEO

Er löst Jérôme Gilg ab, der nach 20 Jahren bei Maus Frères – davon vier Jahre als CEO von Manor – die Führung abgibt.

image

Fenaco testet Kulturfleisch-Produktion im Bauernhof

Der Agrarkonzern macht mit beim holländisch-deutschen Projekt Respectfarms. Es geht um die Frage: Wäre In-Vitro-Fleisch für die Schweizer Landwirtschaft ein gutes Geschäft?