MediaMarkt liefert 2021/22 bessere Zahlen als erwartet

Ceconomy, die Holding der Elektronikhandelsketten MediaMarkt und Saturn, meldet für das Bilanzjahr 2021/22 einen Umsatz über Vorjahresniveau.

26.10.2022
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MediaMarkt «Tech Village» in Rotterdam | Bild: PD MediaMarkt
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Die Holdinggesellschaft der beiden Elektronikfachmarkt-Ketten MediaMarkt und Saturn, Ceconomy, hat ihren Gesamtumsatz im Berichtsjahr 2021/22 gegenüber Vorjahr um 3,2 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro gesteigert. Selbst im als kritisch vorausgesagten, letzten Quartal stieg der Umsatz um 3,6 Prozent. Mit rund 200 Millionen Euro bewegt sich der bereinigte EBIT im oberen Prognosebereich, schreibt das Unternehmen heute.
«Unsere robuste Entwicklung zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zeigt, dass unsere Massnahmen greifen», kommentiert Ceconomy-CEO Karsten Wildberger die Ergebnisse. «Wir optimieren unsere Kostenstrukturen weiter und fokussieren uns darauf, die Profitabilität zu verbessern. Zugleich werden wir unsere Liquidität weiter stärken.»
Positive Zahlen lieferten nicht die DACH-Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz), sondern die Märkte in West-, Süd- und Osteuropa. Gestiegen sind auch die Umsätze im E-Commerce sowie mit Dienstleistungen («Services&Solutions»). Die Segmente Telekommunikaiton und Haushalts-Grossgeräte («weisse Ware») profitierten von besonders hoher Nachfrage.

Von jetzt an bergauf?

Ist das der Turnaround? Noch bis vor kurzem fragten sich Branchenkenner, ob und wie Ceconomy zu retten sei. Dem Unternehmen mit den Marken MediaMarkt (mit 25 Filialen in der Schweiz) und Saturn schienen die Felle davon zu schwimmen.
Der Wert der Ceconomy-Aktien sank in einem halben Jahr von 3 auf – Anfang Oktober – gerade noch 1,20 Euro. Ein deutsches Branchenmedium orakelte sogar schon darüber, dass die Migros als potentielle Retterin des angeschlagenen Konzerns auftreten könnte.
Die Aktie von Ceconomy legte heute mit plus 0,15 Euro um rund 10 Prozent zu – zumindest ein Lichtblick für die angeschlagene Unternehmensgruppe.
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