Inflation: Teuerung bei Lebensmitteln immer noch hoch

Insgesamt lag die Schweizer Inflation im März leicht unter den Erwartungen. Teurer wurden – nach Ende des Ausverkaufs – Schuhe und Bekleidung.

3.04.2023
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Fertig Ausverkauf: Angebot bei einem Schuhhändler. Bild: Alexander Kovacs on Unsplash von: on Unsplash
Der Schweizer Landesindex der Konsumentenpreise stieg im März im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung 2,9 Prozent. Dies meldet das Bundesamt für Statistik.
Der Anstieg um 0,2 Prozent im Vergleich zum Februar sei auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die höheren Preise für Flug- und Pauschalreisen sowie für neue Automobile.
Die Preise für Fruchtgemüse sind ebenfalls angestiegen, gleich wie jene für Bekleidung und Schuhe nach dem Ende des Winterausverkaufs.
Dagegen sanken die Preise für die Parahotellerie, ferner jene für Heizöl und Beeren.
Das insgesamt positive Bild erhält bei genauerem Hinsehen allerdings einige graue Flecken. Die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke lagen im Februar um satte 6,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor; im Februar hatte das Plus hier 6,5 Prozent betragen. Und die Kosten für Hausrat und laufende Haushaltsführung waren um 3,3 Prozent höher.
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